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Jona Jakob

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Zweierlei Blick als eigenes Weltbild

Warum in einem Menschen eine innere Unklarheit entsteht, kann unzählige

  • Ursachen
  • Hintergründe
  • Einflüsse
  • Verläufe
  • Herkünfte haben.
  • Oft auch mehrere Formen als Mix bzw. Kombination

Obwohl weitverbreitet vermittelt wird, man könne sein Leben fortwährend selber gestalten (Konstruktivismus), so bleibt dennoch: das Leben kommt einem auch als Widerfahrnis entgegen

  • nicht immer von vorn
  • erleben Sie ein Erdbeben, kommt es von unten
  • regnet es, kommt es von oben
  • überfährt es sie, dann vermutlich von hinten oder von der Seite
  • konfrontiert es sie, wird es von vorn sein.

Was genau Sie in innere Unklarheit versetzt bleibt Ihre persönliche Situation. Was weiterhin gilt, egal wie schlecht Sie meinen sich zu fühlen, z.B. vor

  • Scham
  • Unsicherheit
  • Angst
  • Wut
  • Ohnmacht

Sie bleiben immer ok!

Es unterscheidet sich also:

  • was der Mensch / Betroffene / Leidende / Tragende / Unklare / etc. für sich allenfalls
    spürt / meint / konstruiert / wahrnimmt / interpretiert / verknüpft / vermengt / gleichsetzt / etc..

und

  • wie man die selben 'Teile' z.B. als Therapeut, als Coach, als Theorie, als Methode oder Ansatz, als Haltung und Orientierung getrennt halten kann. Und damit auch neu auslegen.

Stellen Sie sich vor, in einem Kinderzimmer gibt es bereits eine Kiste mit gesammelten Lego-Steinen ... und im Wohnzimmer unterm Weihnachtsbaum liegt ein noch ungeöffneter Lego-Bausatz, z.B. für ein grosses Haus mit Garten, schön verpackt in Reih und Glied und mit einer Bauanleitung, die einzelnen Steine fein sortiert.

 

Der Hauptunterschied dieser beiden 'Zustände' liegt darin:

  • Der Mensch wird geboren und wächst durch Erziehung auf. Für eine Fachperson entsteht dabei zwar ein erstes Konstrukt (das Leben jenes Menschen), aber ohne Klärung - hin zu einem Bewusstsein - bleibt es ein Pech- oder Glückskonstrukt und wird von jemandem allenfalls als innere Unsicherheit 'ohne Lösung zur Optimierung'  erlebt. Man findet es mal besser oder schlechter, weiss aber nicht wirklich, wie man das anpacken / optimieren / lenken / steuern / beeinflussen könnte.
  • Seit den alten Griechen haben Beobachtung, Philosophie und Wissenschaft sowie der medizinisch-technische Fortschritt bis zur heutigen Neuro-Wissenschaft Erkenntnisse und psychologisches Wissen geschaffen, welches ermöglicht, Leben bewusster zu "bauen" bzw. zu getalten.
  • Halten wir bis heute viele Dinge für unabdingbar verknüpft, wie z.B. dass ein 'kalter Regentag' als = 'schlechtes Wetter, allenfalls = 'schlechte Laune'  empfunden und ausgelegt wird, ist es wissenschaftlich belegt, diese '=-Zeichen' lassen / streichen zu können: Ein Regentag ist ein Regentag. Das hat nichts mit 'schlechtem Wetter' zu tun und schon gar nix 'schlechter Laune'. Wir verknüpfen mit dem Fakt eigene Assoziationen (gefühlte Verknüpfung). Wir konotieren mit Gut und Schlecht, mit Richtig und Falsch, mit Glück und Unglück.

 

Eigene Entscheide vs. Pflichtgefühl und anerzogene Werte

  • Man weiss, dass unsere Gehirne sozusagen aus der Situation heraus Gedanken und Gefühle "konstruieren" ob mit anfänglich mehr unbewussten Anteilen und mit der Zeit mehr bewussten Anteilen am willentlich Gestalteten.
  • Es liesse sich jetzt auf Menschen verweisen, die sich bewusst auf ihren Tag vorbereiten. Sie gehen in sich und entscheiden dann, was heute  für sie entsteht und was auch fern bleiben soll. Das nützt Ihnen hier lesend aber aber nichts. Noch nicht.
  • Was eher wirksam wird, sind zwei Fragen
    • 1 - Was ist mein Gefühl?  und
    • 2 - Was sind meine Bedürfnisse?
  • An dieser Stelle gerät ein Mensch an das Gesamtthema 'Verantwortung' - seine eigene Verantwortung und die der anderen. Auch: was alles nicht zu seiner Verantwortung zählt.

... und ja, Sie reagieren innerlich vielleicht "arttypisch": "Obwohl wir ja 'alle' viel mehr Verantwortung auf uns beziehen, als wir eingestehen wollen, ob es uns gut tut oder nicht, aber das haben wir so eingebleut bekommen, das sind alte Erziehungs- und Arbeitswerte."

An dieser Stelle kann Unklarheit bereits im inneren Ihrer Denk-, Herleitung- und Argumentationsweise bestehen. Das Für und Dagegen: "Ich sollte doch ..., ich müsste doch ..., es ist doch so ... " - all solcherlei Unklarheit kann Sie bei jeder einzelnen Entscheidung am Tag verunsichern, vom Kauf von Milch bis zur Wahl, was die Kinder im Fernsehen sehen dürfen, von der Wahl eines Partners bis zur Qualität der Arbeit, die Sie für den Chef ausführen.

Ihr Handeln und ganz besonders das, was für Sie selber im Leben entstehen soll, Ihr Glück oder Ihre Erfüllung, die Sie sich wünschen, die können unter solchen Umständen nur fahrig, flüchtig, nichtig oder unhaltbar sein.

Unklarheit ist, wenn Sie nicht wissen, woran Sie sich orientieren sollen bzw. wollen.

Sollen? Wollen? Was jetzt? Sie stecken allenfalls mitten drin - das ist keine Tragödie, das geht schier allen Menschen so. Hierfür ist diese Website, diese Unklarheit erst einmal anzunehmen.